Fragwürdige Klassiker Part I:

Oh man habe gerade mal wieder in den Terminator 2 reingeschaut. habe mich ja schon damals gefragt was die Leute daran begeisternd fanden.
Soviele logische defizite:
im ersten Teil hies es man hätte keine Waffen in die vergangenheit mitbringen konnen, weil nur organisches durch die Zeitmaschine geht im zweiten teil kommmt ein Roboter komplett aus (flüsssig!)Metall durch die Maschine.
Überhaupt das Konzept des Flüssigmetallroboters! ! ! !
Wie soll das funktionieren? vom Prinzip her müsste sich der Robert ähnlich wie die Zellen vom Ding aus einer anderen Welt in der Carpenter-Fassung verhalten. Jeder Tropfen mit eigener Intelligenz und Steuerung. Anders wäre es zu mindestens nicht zu erklären, das die Tropfen selbstständig wieder in einanderfließen.
KI in einem tropfen Metall. Donnerwetter ! ! !
Dann seine Kleidung. Er kommt aus Flammen gestakst – als silberne Metallfigur- es macht einmal blub und er ist wieder bekleidet. erweder es seine Kleidung aus Flüssigmetall generiert. dann müsste sie in den Flammen gar nicht verschwinden oder es trägt Stoff, dann wären die ganzen Morph-Effekte allerdings der pure Unsinn. (und überhaupt: wenn schon jeder tropfen eine Eigenintelligenz hat: Warum wirft der T1000 nicht einfach einen Teil seines Armes in das Auto, damit sich dieser im Auto in eine Kugel mit zwei meter Stacheln verwandelt. dann wären sicherlich alle menschen in dem Wagen hinüber gewesen und der Auftrag ausgeführt.

James Cameron versteht es wahrlich mit gigantischen Budgets über Hanebüchene Geschichten hinwegzublenden. Ich glaub ich bin altmodisch und sehe mir lieber den Smaragdwald als Avatar an. Da hat John Boorman schon in den 80ern die gleiche Geschichte für einen Bruchteil des Budgets in einer realen Natur gedreht, die kaum weniger Atemberaubend ist.

About Superlutz

Cinemaniac right from the beginning. „Bambi“ mit 5 und danach die ganze Palette rauf und runter. Mit 10 passionierter Kinoreinschleicher (was die Arbeit der FSK überflüssig machte), Mit 12 leidenschaftlicher Filmplakate-Sammler. Mit 16 Dekorateur und Kartenabreisser. Mit 19 Vorführer. Mit 26 musste ich dann auch mal Geld verdienen, aber die Leidenschaft brennt noch immer. Heute im Heimkino mit 2700 DVDs und Blu-rays.
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